DJ Acts

Auch in diesem Jahr endet das Festival nach den Bühnenshows nicht. Besonderheit: Wer erst Nachts zum MAJA-Festival dazustoßen möchte, kann gegen einen Eintrittspreis in Höhe von 10 Euro (zu zahlen an der Nachtkasse ab 22.30 Uhr vor Ort) speziell für die DJ-Sets hinzukommen.

In den Nächten dürfen wir uns auf die Beschallung der folgenden DJs freuen:

Reisegruppe Schleierhaft

Rapante (aus dem Spartacus in Potsdam)
facebook.com/rapante

Sowade
facebook.com/sowademusic

Wagner Luuv

Lion O. King

Lion O. King

My name is Lion O. King. I’m a musician. I’m not afraid of anything. Some people say I’ve got character. Well, I won’t deny it.
I care about people. And I’m making music to make a difference. I also want to buy my momma a big fat Jaguar.
I was born in Ethiopia in ’89. It’s dubbed the country of the thirteen months of sunshine. Nowadays I live in Berlin, the capital of Europe. But America, I’m coming for you.

Music is really important. It’s a solace. People do not judge when they listen to it. They just listen and feel.
Unless it’s shitty. Let’s make music of good quality!

Sebastian Block

Sebastian Block

Mit viel Hingabe und einem besonderen Gespür für Text und Musik spielt sich Sebastian Block seit einigen Jahren in die Herzen seines Publikums. 2011 veröffentlichte er sein erstes Soloalbum “Bin ich du” und war seit dem fast ununterbrochen auf Tour. Im Juni 2014 kam dann die EP “ANANAS” in den Handel und im Herbst 2015 nun endlich das zweite Album: “Der Mond ist schuld”.
Sebastian Block lässt sich nicht so leicht in eine Schublade stecken. Klar ist das Indie-Pop, auch Folk- und Rock-Elemete kann man entdecken, aber als Songwriter ist er doch zu ausgefuchst, die Texte zu intelligent, als dass man es sich zu leicht machen sollte. Persönliche Geschichten von Träumerei, Zweifel und Liebe. Gefühlvoll und mit viel Energie vorgetragen. Der gebürtige Brandenburger nimmt uns mit auf eine Reise in seine Gedankenwelt und wenn Radio Fritz ihn “irgendwo zischen Rio Reiser und Kettcar” verortet, passt das eigentlich gar nicht so schlecht.

Line-Up

LineUpTitel

Auch 2016 bringt das MAJA-Festival wieder Künstler verschiedener Genres für euch auf die Bühne, dabei setzen wir den Fokus auf Musiker aus dem Raum Berlin-Brandenburg. Die verschiedenen Live-Acts werden so ausgewählt, dass mit Sicherheit auch für euch etwas dabei ist. Nach und nach stellen wir weitere Künstler vor.

Mystery Art Orchestra

Originally, the Mystery Art Orchestra was planned as a kind of art-performance-workshop live on stage. It started with 10 musicians, now there is a trio with a compensated sound and a stronger focus on music. The members are also involved in other music projects with a range from jazz to electronic music. In 2014, the band recorded its first EP in its studio, hidden in the rural area close to Berlin. Inspired by the droning echo of Psychedelia, New Wave and Post Punk, shaped by the shadowy visions of the unknown, the Mystery Art Orchestra produces a transcendental spectrum of reverberating sounds, narcotic words and obscure feelings.

Lukas Meister

Lukas Meister

Lukas Meister macht Gitarrenpop gegen die Resignation – wortgewandt, facettenreich, Kopfkino.

Denn das Leben ist voller absurder Situationen – meistens kann man daran nicht viel ändern, aber selten hat Aussichtslosigkeit so viel Spaß gemacht.
Der Exilfreiburger und Wahlberliner bettet Lebensfreude und Melancholie in warme Klänge und erzählt dabei von Momenten, die jeder kennt, mit Worten, die einem so nicht eingefallen wären. Inspiriert ist diese Musik vom Alltäglichen, von der Verlorenheit einer Generation und von der Liebe zur Sprache.
Wer hier keinen Ohrwurm bekommt, hat vermutlich keine Ohren.


http://lukasmeister.tumblr.com/

ELEPHANTS ON TAPE

ELEPHANTS ON TAPE

ELEPHANTS ON TAPE – detailverliebter Pop mit Elektroeinflüssen. Musik zum Aufsaugen. Überdauern bis der letzte Kassettenrecorder versagt.
Mit der Intention, einen gewaltigen Sound auf Band zu bringen, fanden sich ELEPHANTS ON TAPE (Leipzig/Hamburg) 2011 zusammen.

Ein Beat kommt auf, eingezählt von Mathias Blässe am Schlagzeug, darum windet Lukas Stodollik ein wummerndes Bass-Riff, knackige Gitarrentöne werden von Markus Rom zugesteuert und eine weitere Spur, elektronisch bearbeitete Klänge, erzeugt von Robert K. Gemmel am Synthesizer. So entstehen vier Stränge, die scheinbar unkoordiniert aufeinander zulaufen, der Mitte entgegen, dem Mikro von Lisa Zwinzscher, um das sie sich winden, sich verzahnen zu fließenden Grooves, die den TripHop-Geist der 90er-Jahre atmen. Fünf Elefanten haben zu Trampeln begonnen, und balancieren doch leichtfüßig über ein gespanntes schwarzes Tape.

ELEPHANTS ON TAPE teilen eine Vorliebe für elektronische und akustische Mischklänge, die sich in Form einer Musik äußert, die zeitgemäßer nicht sein könnte.
Die Konzerte führen das Publikum auf eine Reise. Tänzerisches Träumen wird zu träumerischem Tanzen.
Klare Songstrukturen und Loopeskapaden verknüpfen sich zu einem feingewebten Klangteppich.

Sascha Reske

Sascha Reske

Schneebedeckter Sandstrand und warmer Sommerregen. Eine flackernde Straßenlaterne, die für einen Moment die Dunkelheit durchbricht. Die bedrückende Immensität der Welt, schwarz-weiß und bunt zugleich. Die Angst des Verlorenseins und Verlierens. Das Gefangensein der eigenen Bedürfnisse und Wünsche. Die romantische Kraft des Moments, der vorübergeht.

All das thematisiert Sascha Reske sinnbildlich in den Songs seiner EP „Two Ghosts“ (2012). Mit seinem 2012 gegründeten Projekt zeigt Sascha seine Liebe zum Detail und eine Leidenschaft, die dem flegelhaften Peter Pan in seiner Person einen sanften, aber bestimmten Strich durch die Rechnung macht.

Zarte Klavier- und Akustikgitarrenklänge steigern sich auf seinem Debütalbum „The Season’s Loneliest Tree“ (2013) zu polyphonen, ausdrucksvollen Enden; unterstützt durch eine hingebungsvolle, rau-laszive Stimme, poetische Texte und Melodien, in denen stets eine gewisse Melancholie mitschwingt. Ein Wechsel zwischen einem meditativen Zeitstillstand im Hier und Jetzt und einem Mitreißen in eine Welt voller sehnsüchtigem Ausbrechen-wollen.